Review: Alexandra Bracken: Passenger

Hallo ihr Lieben, ich muss euch sagen, noch nie war ich so unglücklich über meine selbst auferlegte Lese-Bucket-List. “Passenger” von Alexandra Bracken kann ich allen Jugendbuchfans wärmstens empfehlen, so warm, dass ich in die Tischkante beißen könnte, weil die Fortsetzung im Januar erschienen ist und ich noch nicht loslesen kann.

Aber zur Sache: Alexandra Bracken ist einigen von euch vielleicht schon ein Begriff durch ihre “Die Überlebenden” Reihe. Sie hat auch einen der Star Wars Filme quasi verschriftlich, cool, huh? Ich jedenfalls hatte noch nie von ihr gehört und wurde ehrlich gesagt vom Cover geködert.

Das Buch konnte mich mit drei Hauptzutaten überzeugen:

  1. Reiseabenteuer zu Schiff
  2. Zeitreisen, die wie üblich Paradoxe nach sich ziehen, aber nicht völlig verwirrend sind
  3. Eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die plausibel (im Rahmen von Zeitreisen plausibel), romantisch, nicht zu kitschig und auch nicht zu sexversessen sind

Die Geschichte fängt relativ normal mit Etta an, die kurz vor einem wichtigen Geigenkonzert steht. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist etwas schwierig, weil das Leben der beiden und der Geigenlehrerin und guten Freundin der Kleinfamilie sich um Geige und nur um Geige dreht. Während des Vorspiels kommt es allerdings zu einem Zwischenfall, bei dem ein Mädchen mit antiquierter Kleidung auftaucht, Etta durch eine Art Portal schubst und diese Tage später auf einem Schiff wieder aufwacht.

Passenger bei Amazon, eine deutsche Ausgabe ist noch nicht erschienen

Auf einem Schiff. Ich liebe Schiffe. Erst letztens ist mir aufgefallen, wie viele Buchcover sich auf meinem Pinterest-Board tummeln, die irgendetwas mit Schiffen, dem Meer, Reisen etc. zu tun haben. Ich bin einfach totaler Fan von gut recherchierten Abenteuerromanen, bei denen ich das Meerwasser riechen kann und die exotischen Länder vor meinem inneren Auge in der Mittagshitze flirren. Hach. Ich schweife ab.

Jedenfalls fangen ab da erwartungsgemäß die Probleme erst an. Etta befindet sich in mitten einer Enterung (das ist der korrekte Terminus!) und ertrinkt im Laufe des Gefechts beinahe, wird aber heldenhaft gerettet von Captain Nicholas Carter. Etta erfährt während ihrer Reise einiges über das Zeitreisen, einer Gabe, die nur sehr wenige Familien beherrschen. Nicholas und das Mädchen, das Etta in die Vergangenheit nach 1776 geschubst hat, haben den Auftrag, Etta zum Familienoberhaupt zu bringen, der wiederum ganz andere Pläne verfolgt…

Letztlich kommt es natürlich anders und für Nicholas und Etta beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Familienstory wird noch ein klein wenig komplizierter als ich sie hier dargestellt habe, denn es stellt sich heraus, dass Ettas Mutter Etta ihr ganzes Leben auf diese Zeitreise vorbereitet hat. Etta landet mit Hilfe von Hinweisen und Rätseln ihrer Mutter an verschiedene Orte in der Vergangenheit.

Etta und Nicholas sind seit langer Zeit endlich ein Paar das ich wirklich komplett zuckersüß finde, obwohl die Autorin gar nicht soo sehr mit der Zuckerglasur um sich wirft. Mein Lieblingszitat dazu an der Stelle:

“I love you.” For whatever small comfort it was worth, he would have the truth between them now. “Most desperately. Bloody inconvenient, that.”

Bracken erfindet das Genre nicht neu, aber das finde ich auch nicht schlimm. Es tauchen bekannte Elemente auf: Girl-meets-boy-Liebesgeschichte, ein magisches Artefakt, eine abenteuerliche Reise zu eben diesem Artefakt, der ein oder andere vorhersehbare oder auch weniger vorhersehbare Plot-Twist. Ich finde den Schreibstil sehr flüssig, Nicholas und Etta können bei Zeiten schlagfertig und witzig sein, ohne dass das Ganze albern oder aufgesetzt wirkt. Bei Amazon gibt es zu dem Buch eine Blick-ins-Buch Funktion, da könnt ihr schnuppern, ob euch das Buch zusagt 🙂

Abzüge in der B-Note gibt es von mir für das letzte Drittel des Buches. Da hätten die Schauplätze für meinen Geschmack mehr ausgearbeitet oder sogar ausgenutzt werden können. Z.B. kommen Nicholas und Etta total gehetzt in Paris an, was aber in sagenhaften 15 Seiten abgehandelt wird. Die Schauplätze wechseln zum Schluss hin schneller, was etwas auf Kosten der Atmosphäre geht. Das ist allerdings natürlich mein subjektiver Eindruck, für mich blieb es dennoch sehr spannend und ich habe die immerhin 485 Seiten in zwei Tagen durchgelesen.

Alles in Allem ein solider Abenteuerroman für Jugendbuchfans, nicht zu kitschig und für mich genau die richtige Menge an Seeluft. Da abgesehen von den wirklich sehr sympathischen Charakteren nichts wirklich originelles in der Story ist, vergebe ich 4 Tässchen und freue mich riesig auf die Fortsetzung Wayfarer, mit der die Reihe dann auch schon abgeschlossen ist.

4of5

Advertisements

Review: David Ebershoff: The danish girl/ das dänische Mädchen

Heute gibt es mal wieder eine Review, liebe Leute! Grad heute morgen habe ich “The danish girl” von David Ebershoff zuende gelesen. Ich glaube, das ist tatsächlich das einzige “Movie-tie-in-Buch”, das ich besitze, ich habe irgendwie eine üble Aversion gegen Neuauflagen mit Filmcovern und – oh graus – Filmszenen in der Mitte des Buchs. Die Filmszenen sind mir erspart geblieben und durch Eddie Redmayne kann mich das Cover auch nicht wirklich abschrecken 😉 Ein weiteres dunkles Geheimnis: Das Buch liegt seit ca. einem Jahr auf meinem SuB und die finale Motivation es zu lesen kam in den Weihnachtsferien, als ich “Die Entdeckung der Unendlichkeit” geguckt habe und erkannt habe, dass Eddie Redmayne einfach der allerbeste ist. Aber das wusste ich schon vor vielen Jahren, als er in “Die Schwester der Königin” mitgespielt hatte. Ich schweife ab…

Die Movie-tie-in-Edition bei Amazon auf englisch

Zum Buch (endlich): Das Buch basiert auf der realen Vorlage des Einar Wegener, der 1931 der erste Mann war, der sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen hatte. Der reale Einar hat recht detailliert Tagebuch geführt und seinen inneren Kampf zwischen Einar und Lily, wie er und seine Frau seine weibliche Persönlichkeit nennen, geschildert.

Einar und Greta, eine starke amerikanische Frau, sind beide Künstler. Greta lernt den schüchternen und schmalen Einar auf einer Kunsthochschule in Dänemark kennen, er ist ihr Lehrer. Die Geburtsstunde von Lily ist der Tag, an dem Greta ihren Mann bittet, Damenstrümpfe anzuziehen, damit sie an ihrem neuesten Portrait arbeiten kann, weil ihr Modell keine Zeit zum Modell stehen hatte. Aus Strümpfen wird ein Kleid, aus Einar im Kleid wird Lily, aus Lily wird schnell die Cousine Einars, die der Gesellschaft von Kopenhagen vorgestellt wird.

Das Buch schlägt leisere Töne an. Ich hatte Schwierigkeiten, komplett in die Geschichte einzutauchen, obwohl Ebershoff sehr detailliert beschreibt. Das Malen, die Landschaften, die Einar zur Leinwand bringt, die jeweiligen Heimatorte der beiden, die mit so vielen Emotionen verknüpft sind. Lilys Kleider und jede Kontur ihres Gesichts wird minuziös beschrieben. Es geht in dem Buch nicht um die Art und Weise, wie die Operation in Dresden letztlich durchgeführt wird, selbst die Vorurteile, denen sich ein Mann, der sich in seinem eigenen Körper gefangen fühlt, stellen muss werden nur sehr indirekt geschildert. Es geht um die Veränderung in der Beziehung zwischen Einar und Greta, um die Erkenntnis, dass Lily eine gänzlich andere Persönlichkeit besitzt als Einar und Einar schließlich weichen muss, um Platz für Lilys Leben zu machen.

Die deutsche Version bei Amazon

Greta liebt ihren Mann Einar und dessen alter Ego Lily von ganzem Herzen. Von Anfang an bremst sie Einar nicht aus, nicht in dem Moment, als sie das erste Mal nach Hause kommt und Einar unaufgefordert in Frauenkleidern auf der Couch sitzt, nicht wenn sie via Zettelchen kommunizieren muss, weil Lily und Einar gänzlich unterschiedliche Menschen sind, und sich jeweils nicht erinnern können, was Greta zu dem jeweils anderen gesagt hat und erst recht nicht, als verschiedene Ärzte, denen sich Greta aus Verzweiflung anvertraut hat, ihr raten, dass Einar gegen Homosexualität behandelt werden muss. Sie verlässt fluchtartig mit Einar das Land und lebt mit ihm in Paris, aus Angst einer der Ärzte könnte Einar einsperren, weil er eine Gefahr darstellen würde. Bis zuletzt fällt es ihr schwer, Einar und Lily loszulassen, Lily ihr eigenes Leben leben zu lassen und die Tatsache zu akzeptieren, dass ihre Ehe unwiederruflich vorbei ist.

Eventuell ist genau das mein Problem in der Geschichte gewesen: Greta liebt ihren Mann und Lily bedingungslos. Es gibt wenn überhaupt nur zwei oder drei Momente in denen sie ein mini-bisschen angenervt von der Gesamtsituation ist, obwohl ihre Ehe, brutal ausgedrückt, den absoluten Bach runter geht. Sie hat keinen Sex mehr, sie muss auf Lily aufpassen wie auf eine Teenager-Tochter und trägt die ganze Zeit die Belastung des Geheimnisses mit sich herum. Einar selbst, bzw. Lily, kommt nur einmal mit Ablehnung in Berührung, als eine Bordellbesitzerin ihn rausschmeißt, weil er Sex mit einem fremden Mann haben wollte. Der kleine Kreis von Freunden, den Greta und Einar umgibt, fasst die Tatsache, dass Einar lieber eine Frau wäre, auch viel zu gut auf. Es gibt keine Irritation. Ich bin mir sicher, dass es in meinem Freundeskreis durchaus Irritationen geben würde, wenn ich plötzlich berichten würde, dass der Cousin, der mir so ähnlich sieht, die ganze Zeit ich in Männerverkleidung gewesen bin.

Die Geschichte ist eigentlich wirklich interessant, vor allem, weil es eben bis auf einige Details die wahre Geschichte des Einar Wegeners ist, der sich zu Lily Elbe umoperieren lässt. Ich bin allerdings so gar nicht in die Geschichte reingekommen und habe 3 Wochen für 310 Seiten Buch gebraucht, daher kann ich nicht unbedingt sagen, dass mich das Buch komplett gefesselt hat. Es gibt von mir 2 Tässchen für eine wirklich schöne Geschichte einer Ehe, bei der mir aber einfach der Schreibstil nicht zugesagt hatte und mir einige Dinge nicht realistisch genug waren, dafür dass das Buch den Anspruch einer wahren Geschichte hat. Für Buchclubs eventuell sehr lohnend.

2of5

Hat von euch schon jemand das Buch gelesen oder den Film geguckt? Hinterlasst mir eure Meinungen!

Eure Katy

Eddie_confused.gif

Review: Paul Murray: Skippy dies / Skippy stirbt

Es ist nun schon einige Jahre her, dass Skippy dies neu erschienen ist, und eine damalige Schulfreundin für eine Woche nur noch mit diesem Buch rumlief und allen empfohlen hat, es zu lesen. Nun also habe ich es von meiner mentalen To-read Liste geholt und gelesen (Danke, Chaima!).

Dieses Buch ist nicht leicht zu rezensieren. Ich befand mich über die fast 800 Seiten in einer üblen Gefühlsachterbahn. Ich bin ein Freund von ich-heule-mir-die-Augen-aus-Büchern, sofern sie nicht zu vorhersehbar oder schmalzig sind, siehe The book thief, the fault in our stars oder me before you.

Die quietschbunte Aufmachung des englischen Covers bei Amazon

Skippy dies ist aber subtiler und erschreckenderweise sehr viel realistischer, und das obwohl der Autor an einigen Stellen absurd wird und manches Mal Charakterzüge bewusst überzeichnet. Ich denke übrigens, dass das die Stellen sind, die lustig sein sollen..

Aber erstmal zum Inhalt: Die Geschichte fängt mit dem völlig surrealen Tod von Daniel “Skippy” Juster in einem Donut-Laden an. Als letzte Handlung malt er mit verschmierter Marmelade “Tell Lori…” auf die Fliesen, die Umstehenden Schüler fragen “Tell Lori you love her?” und er nickt dankbar und stirbt. Bumm. Einfach so. Sein korpulenter Freund Ruprecht van Doren ist dabei und versteht die Welt nicht mehr. Danach setzt die Handlung ein paar Wochen vor dem “Zwischenfall” an und erzählt alle Umstände, die zu diesem Ereignis geführt haben.

Mein persönliches Problem war, dass ich das Buch unterschätzt habe. Ich habe das quietschbunte Cover, die Einordnung als Jugendbuch und die Meinungen auf dem Cover (“Hilarious, funny”) gesehen und tatsächlich für 600 Seiten geglaubt, dass die Auflösung des Todes kommt, dass Skippy im Krankenhaus aufwacht und feststellt, dass er nur einen Donutbrocken im Hals hatte. Nein. Es beginnt mit dem Tod, der Titel ist der Tod, er ist tot. Das Buch führt verschiedenste Sichtweisen der einzelnen Figuren zu einem großen Ganzen zusammen, dass leider nicht sehr viel Platz für Hoffnung oder Witz lässt. Der 28-Jährige Lehrer, dessen Beziehung den Bach runter geht, der mit Drogen dealende Rohling, dessen Eltern sich scheiden lassen, sogar der Priester, der sich mit den sexuellen Fantasien über seine Schüler quält werden detailliert und mit einiger Länge ins Gesamtbild gewoben. Und mitten drin Skippy, dessen Mutter schwer krank ist, der sich von seinem Vater entfremdet, die erste Liebe erfährt und einfach ein Kollateralschaden in der Maschinerie katholische Jungenschule wird.

Ihr merkt an meinen Schilderungen, dass mich das Buch aufgewühlt hat. Ich habe immer wieder die gleichen Fragen an mich selbst gestellt: Gefällt mir das Buch? Nein. Ist es gut? Auf jeden Fall! Allerdings empfehle ich das Buch nicht für Leute, die sowieso gerade ein großes Päckchen Schicksalsschläge mit sich rum tragen. Für zart besaitete oder sehr junge Leser daher nicht unbedingt geeignet, auch weil zwischendurch einiges an Sexualität und Gewalt beschrieben wird.

Weil ich es nur mit “Auflagen” weiter empfehlen kann, vergebe ich drei Tässchen, allen die es lesen empfehle ich aber allemal einen Lesebuddy, mit dem ihr die besonders aufwühlenden Stellen diskutieren könnt. Im ernst. Das ist ein Buch, über das ihr sprechen wollen werdet!

3of5

Habt ihr das Buch schon gelesen oder habt es noch vor? Habt ihr euch von den Beschreibungen verleiten lassen? Schreibt gerne Kommentare 🙂

Liebe Grüße

Eure Katy

P.S.: Kann mich einer aufklären, was der Wal auf dem deutschen Cover verloren hat?

Gute Vorsätze: Frühjahrs-Lesestapel

Ich weiß, ich weiß. Schau mal auf den Kalender, Katy. Alle anderen haben ihre guten Vorsätze für dieses Jahr schon längst über Bord geworfen, und du fängst hier am 30. Januar an. Kein Thema! Da ich absoluter Pinterest-Suchti bin, habe ich viel Zeit gehabt, mich durch alle self-improvement-posts durchzuarbeiten und für mich drei größere Projekte auszupicken, an die ich mich machen werde:

  1. Frühaufsteher werden, denn Frühaufsteher sind laut total fundierten Pinterest-Studien erfolgreicher (das sind die gleichen Studien, die Galileo Mystery und sämtliche Frauenzeitschriften verwenden ;))
  2. Die Wohnung “decluttern” und endlich alles in den Griff kriegen, damit die Hausarbeit nicht ständig zur absolut überfordernden Supermacht wird. Heißt zu deutsch: Alles wegschmeißen, verschenken, verkaufen etc., was nicht mehr benötigt wird, nur Staub fängt oder mir eh nie wirklich gefallen hat (ich schaue auf dich, blöde Nuss-Seifen-Holz-Kordel, die man ins Bad hängt, damit es gut duftet)
  3. Und last but not least: Lesen! Selbstverständlich arbeite ich wie zu jedem anderen Zeitpunkt im Jahr auch an meinem SuB, der die zweite Supermacht in meiner Wohnung bildet

springreadinglistde

Oben stehend habe ich die neun Bücher aufgelistet, die ich mir diesen Frühling fest vorgenommen habe. Einige davo sind frisch bei mir eingetroffen, wie Rebel of the Sands, und es juckt mich total, sie zu lesen, wieder andere drücken sich schon eine ganze Weile auf meinem SuB rum, und werden ständig zugunsten anderer, meist aktuellerer Bücher, wieder weiter nach unten gepackt. Bis ca. Ostern werde ich mich nun aber strikt an diese neun Bücher halten, versprochen!

Habt ihr euch für dieses Jahr Leseziele gesetzt, z.B. bei Goodreads, oder macht bei einer Challenge mit? Schreibt, wo ihr zu finden seid, feuert mich an oder teilt euren peinlichsten Neujahrs-Werbeversprechen-Reinfall 🙂

Bis dahin alles Liebe

Eure Katy

P.S.: Reality-Check: Gibt es Galileo Mystery noch?!

Review: Jennifer L. Armentrout: The Lux Novels

Also, wie ich schon erwähnt habe, habe ich trotz meiner sehr unregelmäßigen Posts im vergangenen Herbst/ Winter doch einiges gelesen. Ich muss jetzt einmal meine Meinung zu der viel gelobten Jugendbuchreihe von Jennifer L. Armentrout loswerden.

Eine Rezi fällt mir in diesem Fall nicht leicht, weil ich die Bücher sehr unterschiedlich in ihrer “Qualität” befunden habe.

Die deutsche Version mit dem wunderschönen Cover aus dem Hause Carlsen

Zur Klarstellung: Ich habe lediglich die englischen Hauptbücher gelesen, d.h. nicht z.B. die Neuauflage des ersten Bandes aus der Sicht von Daemon. Die Reihenfolge der Bücher lautet:

Obsidian

Onyx

Opal

Origin

Opposition

Den ersten Teil der Reihe habe ich mir von einer Freundin für meinen Urlaub ausgeliehen, nachdem ich das schicke Cover der deutschen Edition in der Buchhandlung gesehen habe. Sie selbst konnte mir die Reihe auch wärmstens empfehlen. Im Urlaub habe ich Obsidian regelrecht verschlungen, ich habe mich die ganze Woche darauf gefreut, die anderen Teile zu lesen, sobald ich wieder da bin.

Die Handlung erinnert bei einigen Elementen der Story etwas eine gewisse Fantasygeschichte mit Vampiren, jedoch finde ich die Parallelen nicht “abgekupfert”.

Das aktuelle Cover der englischen Edition

Die Protagonistin, Katy (yay!), zieht mit ihrer Mutter in ein kleines Nest, um nach dem Tod ihres Vaters einen Neuanfang zu wagen. Direkt am ersten Tag macht sie Bekanntschaft mit dem arroganten Superarsch von nebenan, der natürlich zu allem Überfluss unverschämt gut aussieht. Katy ist ihres Zeichens eher ein zurückhaltendes, “durchschnittliches” Mädchen, die übrigens gern über Bücher bloggt 😉 An der Stelle sind eben die Parallelen: Normales Mädchen und übernatürlich gutaussehender Typ, die einen schlechten Start haben. Daemon, der Nachbar, macht klar, dass er ein Problem damit hat, dass Katy sich mit seiner Schwester Dee anfreundet. Was die Autorin dann aus der Story macht, ist etwas ganz eigenes und meiner Meinung nach auch noch nicht so abgedroschen wie Vampirromanzen 😉

Spoiler-Alert für alle, die wirklich noch nichts von der Reihe gehört haben: Daemon und Dee gehören einer Alien-Rasse an, die in ihrer ursprünglichen Form übernatürlich stark und schnell sind und aus reinem Licht zu bestehen scheinen.

Bis dahin war das Buch spitze. Ehrlich. Band zwei fand ich auch noch sehr gelungen, es wurde ohne Umschweife der Cliffhanger von Teil  1 weiter gesponnen. Die Geschichte lebt ein Stückweit davon, dass Daemon und Katy sich fortwährend Wortgefechte geben und eben nicht das schnulzige Pärchen sind.

Das ändert sich leider ab Teil 3. Daemon und Katy werden ein Paar und erfüllen alle Klischees. Sie streiten sich immer noch zwischendurch, weil Daemon einfach sehr arrogant und beschützend ist, was Katy nicht immer ab kann (zu Recht).

In diesem Band spielt die Autorin damit, dass Daemon und seine Angebetete immer wieder kurz davor sind, miteinander zu schlafen, dann aber durch irgendwen oder irgendwas unterbrochen werden. Bis dahin war das noch witzig.

Teil 4 und 5 kann ich dann wirklich nicht mehr nachvollziehen. Vor allem im letzten Teil sind die beiden – sorry für die Ausdrucksweise – am Pimpern wie die Karnickel. Im Ernst: die Welt geht unter, es wird alles zunehmend dystopisch, es sterben unendlich viele Leute und die beiden haben *ständig* Sex.

Mal abgesehen davon, dass darunter die Glaubwürdigkeit dieser ach so tollen Romanze leidet, rücken dadurch auch interessante Nebenfiguren in den Hintergrund.

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, ich gehöre mit 23 einfach nicht mehr zur Zielgruppe, allerdings wird dieses Buch als Jugendbuch gehandelt und ich persönlich finde das Ausmaß an Sex echt daneben. Es sollte von Außen wirklich ersichtlich sein, und gerade beim deutschen Cover ist es das einfach nicht.

Ich habe an der Stelle leider noch mehr zu Meckern: Ab dem 4. Teil wird die Story abwechselnd aus Katys und Daemons Sicht erzählt. Diesen Kunstgriff fanden offenbar viele Leser absolut atemberaubend, für mich war es ehrlich gesagt nur nervig. Ja, man merkt dadurch, dass Katy und Daemon zwei unterschiedliche Charaktere mit verschiedenen Eigenschaften sind. Leider beschränken sich Daemons Gedanken auf sehr saloppe Jugendsprache, viel Gefluche, Gedanken darüber, was er mit seiner Freundin anstellen wird, sobald die beiden allein sind (auch wenn gleich ein Kampf ansteht) und wie toll er selbst ist. Daemon ist einfach flach. Die Autorin versucht, möglichst authentisch männliche Gedanken rüber zu bringen und leider kann ich da nur den Kopf schütteln. Niemand denkt nur an Sex, ist so überheblich und arrogant und hat dann auch noch den ultimativen Eifersuchts-/Beschützerinstinkt und ist dann auch noch der Gute in der Geschichte.

Kurzum: Zum Schluss hin habe ich nur weiter gelesen, weil ich die Auflösung des Ganzen wissen wollte.

Die Reihe geht so vielversprechend los mit einer Jugendromanze mit paranormalen Einflüssen und kippt dann ab Band 3 in einen dystopischen Softporno. Nein danke.

1of5

Es mag jeder seine Meinung zu der Reihe haben, für mich war sie definitiv der Flop 2016. Am meisten ärgert mich wie gesagt, dass die ersten beiden Bände so vielversprechend angefangen haben.

Disgust.gif

Review: Markus Zusak: The book thief

Okay, also long time no see. Die letzte Zeit war etwas chaotisch, meine bessere Hälfte hat sich leider das Knie verdreht und ich habe den ehrenvollen Zweitjob, mich 24/7 um ihn zu kümmern 😉

Lesen war zwischendurch aber trotzdem drin, daher fange ich jetzt mal an, die längst überfälligen Rezensionen zu posten.

“The book thief” bei Amazon.de

Heute geht es also los mit Markus Zusaks „The book thief“.

Ich habe das Buch seit 2010 (!) dreimal verschenkt, und selbst seit 2014 auf meinem SuB liegen, und habe es tatsächlich erst diesen Herbst gelesen. Fail. Hier also meine Meinung zu dem Buch.

Das Buch spielt in einem kleinen Dorf in unmittelbarer Nähe zu München während des zweiten Weltkriegs. Die kleine Liesel Meminger hat gerade den Tod ihres kleinen Bruders mit ansehen müssen und kommt nun zu Pflegeeltern, Rosa und Hans Hubermann. Alle Geschehnisse werden aus Sicht des Todes erzählt, zwischendurch wird die Handlung ins Weltgeschehen eingefügt, z.B. was gerade in Köln oder in Russland passiert. Generell schlägt der Tod lyrische Töne an, es liest sich aber jederzeit sehr flüssig.

Die Handlung dreht sich vordergründig um das Heranwachsen von Liesel in Ihrer kleinen beschaulichen Straße, ihre wachsende Zuneigung zu ihren Pflegeeltern und ihrem gleichaltrigen Nachbarn Rudy. Ihr Leben und das ihrer neuen Familie ändert sich jedoch schlagartig, als die Hubermanns den Juden Max bei sich aufnehmen und verstecken.

“Die Bücherdiebein” bei Amazon

Was soll ich sagen: Das Buch ist genauso gut, wie all die Leute sagen, die euch das Buch wahrscheinlich schon hundert Mal empfohlen haben.

Es hat alles: Man fühlt in allen Belangen mit Liesel mit, mein Puls hat gerast, immer wenn Liesel ein Buch hat mitgehen lassen. Ich habe gezittert, wenn sie im Keller Max aus den Büchern vorgelesen hat. Es schlägt immer andere Töne an, manchmal muss man mit den Figuren lachen, oder man weint mit ihnen oder man feuert sie an, wenn sie ein Rennen in der Hitlerjugend hinter sich bringen müssen.

Es ist großartig, ich denke sogar, dass es auch Leuten gefallen wird, die normalerweise nichts mit WWII Romanen oder generell Belletristik anfangen können. Also definitiv ein Geschenktipp für Leseratten, die sonst schon alles haben.

5of5

Insgesamt vergebe ich offiziell 5 Tassen Tee, also eine volle Kanne 🙂 Aber Achtung: für die letzten Kapitel müsst ihr euch definitiv den Abend frei nehmen und im Kämmerchen mit einer Tasse Tee und Taschentüchern einschließen!

disney sad upset crying rain

Was sagt ihr zu „The book thief“? Habt ihr es schon gelesen? Haltet ihr den Hype für angemessen? Hinterlasst gerne Kommentare 🙂

Eure Katy

P.S.: Guten Rutsch ins neue Jahr!

Review: Matt Haig: The Humas / Ich und die Menschen

The Humans war unter den Büchern, die ich letztes Jahr in einem Anfall von Book-Haul bei Amazon.co.uk im Zusammenhang mit der 3 Bücher für 10 Pounds Aktion gekauft hatte. Wer wie ich sehr gern englische Bücher liest, kann sich ja mal auf der britischen Seite umschauen, die Neuerscheinungen sind immer super 🙂 Mehr Infos zu der 3 Books for 10 Pounds Aktion gibt es hier.

The Humans bei Amazon

Zum Buch: Das Grundkonzept ist Folgendes: Es geht um ein Alien, dass von seinem Heimatplaneten ausgesandt wurde, um die Menschen und den Planet Erde zu „studieren“, da das bisherige Wissen eher dürftig ist und die Außerirdischen fürchten, dass die Menschen die Riemann-Theorie belegen konnten. Diese mathematische Theorie wäre der Durchbruch in fast allen Bereichen, die Menschen wären in der Lage z.B. Waffen herzustellen, die eine große Gefahr für das gesamte Universum darstellen würden. Der namenlose Protagonist reist daher zur Erde, schaltet Professor Andrew Martin, der die Theorie gerade belegen konnte, aus, und nimmt dessen Platz ein, um Informationen über die Lebensweise der Menschen zu sammeln.

Im Laufe der Geschichte wechseln sich dabei Heiteres und philosophische Gedanken ab; Einerseits kann der falsche Andrew Martin nicht mehr an einem Glas Erdnussbutter vorbeigehen, ohne schwach zu werden, dann folgen wieder Passagen, in denen es um die Beziehung zu seinem Vermeintlichen Sohn und dessen Mutter geht, durch die der neue Andrew lernt, was Liebe und Mitgefühl bedeuten. Letztlich muss Andrew sich entscheiden, ob er ein ewiges und sehr angenehmes Leben auf seinem Heimatplaneten oder lieber ein schmerzvolles, kurzes Leben auf der Erde vorzieht.

Die deutsche Version Ich und die Menschen

Das Buch lebt von der Idee, das Leben der Menschen aus dem Blickwinkel von jemand Außenstehenden zu sehen. Die Entdeckungen, die Andrew macht und das Verständnis, was einen Menschen zu einem Menschen macht, sind trotz des Schmerzes und der Vergänglichkeit, die jeder Mensch in seinem Leben erlebt, sehr hoffnungsvoll geschildert.

Eines meiner Lieblingszitate aus dem Buch:

„Politeness is often fear. Kindness is always courage. But caring is what makes you human. Care more, become more human.“

 

Fazit: Normalerweise ist das Genre nicht unbedingt das, was ich mir aussuche, da mir diese Bücher oft zu gewollt philosophisch und tiefgründig sind. Dieses Buch hat allerdings einige schöne Zitate und Lebensweisheiten parat, wer solche Lektüren mag, ist hier gut beraten. Abzug gibt es, weil die Story an sich nicht sehr ausgebaut wurde und dünn ist, was zu dem Zweck aber auch ausreicht.

Es gibt drei Tässchen von mir.

3of5

Habt ihr The Humans schon gelesen oder habt es noch vor? Hinterlasst Kommentare, was euch besonders gut gefallen habt und welche Zitate ihr ins Poesiealbum schreiben wollt 😉

Eure Katy

Review: Emma Healey: Elizabeth is missing /Elizabeth wird vermisst

Meine allererste Rezension fällt auf Emma Healeys wundervollen Debutroman Elizabeth is missing.

Die englische Version gibt´s bei Amazon hier

Der Roman erschien 2014 im Penguin-Verlag und hat seither viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es war eines dieser Bücher, dass ich vom ersten Hören Sagen sofort haben wollte und dann für schlechte Zeiten aufbewahrt habe, wenn die Welt grau und trostlos ist und man ein wirklich gutes Buch braucht. Sitzt sonst noch jemand auf gehamsterten Notfall-Büchern, oder mache das wirklich nur ich? 😀

Inhalt: Die 82-Jährige Maud hat Alzheimer. Da sie seit einiger Zeit ihre gute Freundin Elizabeth nicht gesehen hat, befürchtet sie, Elizabeth muss etwas Schreckliches zugestoßen sein. Durch das Alzheimer hat Maud immer wieder Erinnerungsflashbacks aus ihrer Jugend, als ihre große Schwester Sukey verschwand. Maud scheint die Einzige zu sein, die sich an Sukey erinnert, und die Einzige, die Nachforschungen über Elizabeth´ Verschwinden anstellt.

 

https://www.luebbe.de/cache/media/images/detail_product/images/ausgabe/1/7/2/7/7/0/5/b6a2418706f4663b.jpeg

Und die deutsche Version  hier

Meine Meinung: Ich muss gestehen, dass mich das Buch wirklich gepackt hat. Die Geschichte wird aus Sicht von Maud in der Ich-Perspektive geschrieben und hat dadurch einen unzuverlässigen Erzähler, der im Laufe der Geschichte immer weniger Zusammenhänge verstehen kann, obwohl Maud dem Rätsel immer näherkommt.

Die bloße Idee, aus Sicht eines Alzheimer-Patienten zu schreiben und das Ganze in einem immer wirrer werdenden Gedankenstrom aus Alltäglichem, Erinnerungen und Vermischungen von allem zusammen zu komponieren, hat mir außerordentlich gut gefallen.

Die Kapitel sind alle gleich aufgebaut: Maud bestreitet mehr oder weniger erfolgreich ihren Alltag, was ihr zum Ende hin immer schwerer fällt. Dem Leser wird Mauds immer schlechter werdender Zustand durch die Erzählperspektive eindringlichst aufgezeigt. Dann wird Maud durch ein Ereignis in der Gegenwart an etwas aus Ihrer Jugendzeit erinnert und Stück für Stück durchleben wir mit der jugendlichen Maud das Verschwinden ihrer großen Schwester Sukey.

Dabei stehen die verschiedenen Erzählstränge im krassen Gegensatz zueinander: Wo die 82-jährige Maud teilweise in einem Paragraph von einem Vorhaben auf etwas Gegenteiliges kommt, sind die Rückblenden der ca. 14-16-jährigen Maud chronologisch genau und detailliert erzählt.

Positiv hervorzuheben ist, dass die Hauptpersonen in dem Roman wirklich plastisch und menschlich wirken. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühlt, dass sich ein Charakter abseits seiner Rolle bewegt, wenn ihr wisst, was ich meine 😉

Manchmal musste ich wirklich schmunzeln, wenn Maud z.B. innerlich am Fluchen war, dass die Frau von der ambulanten Pflege ihr drei mal gesagt hat, sie soll das Sandwich erst um 12 essen. Und dann isst sie das Sandwich sofort… Andere Male leidet man mit Maud mit, wenn sie sich unheimlich dafür schämt, dass sie z.B. vergessen hat, rechtzeitig auf Toilette zu gehen oder nicht mehr weiß, in welcher Hand man Gabel und Messer hält. Ich denke da kann jeder mitfühlen, ob man selbst privat von Alzheimer betroffen ist, oder nicht.

Neben Maud zu nennen wäre da in der Gegenwart Mauds erwachsene Tochter Helen, die sich um ihre Mutter kümmert und häufiger an ihre Grenzen stößt, wenn Maud zum 146sten Mal nach Elizabeth fragt, oder den Garten umgräbt oder das Haus fast abfackelt, weil sie ihr Omelett wieder vergessen hat.

Ganz besonders gut gefallen hat mir Sukeys Mann Frank, den man bis zur letzten Seite des Buches nicht richtig einschätzen kann. Frank wird nach dem Verschwinden von Sukey von deren Eltern verdächtigt, weil er zur Flasche neigt und krumme Geschäfte treibt. Was es mit Frank auf sich hat, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter vertiefen, aber er ist einer der komplexesten Charaktere, die mir in letzter Zeit untergekommen sind.

Insgesamt ist Elizabeth is missing kein Action-Thriller, der stark verschachtelte Fälle bereit hält. Das Buch lebt von dem interessanten Erzählstil und punktet im Gegenteil mit einem gewissen Grad an Glaubhaftigkeit, was mir persönlich wirklich gut gefällt, abgebrühteren Krimifans aber eventuell zu wenig Spannung beinhalten könnte.

Fazit: Ich vergebe für Elizabeth is missing 4 Tässchen, da mir die erfrischende Idee des Erzählens und die ungemein menschlichen Charaktere super gefallen haben. Ich würde das Buch definitiv weiterempfehlen!

4of5.png

Ich hoffe, euch hat meine Rezi gefallen und ihr gebt Emma Healey eine Chance mit ihrem Debutroman. Falls ihr das Buch schon gelesen habt, schreibt gerne euren Senf in die Kommentare 🙂

Eure Katy

Baby-Schritte

Hey Guys! Ich bin Katy und bin total aufgeregt, heute meinen ersten Post auf meinem ersten Blog ever teilen zu können 🙂

Da das wie gesagt meine ersten Baby-Schritte beim Bloggen sind, wird der Start wohl etwas ruckelig, daher verzeiht, wenn das hier etwas unprofessionell wird – letzten Endes mache ich das hier nur nebenher. Für Tips von Profis und alten Hasen bin ich jederzeit sehr dankbar 😉

Bildergebnis für babysteps

Der Blog soll sich, wie der Name des Blogs schon verrät, in erster Linie um Bücher und deren Reviews drehen, aber auch artverwandte Themen und kleine und große Höhepunkte aus meinem Leben werden sicherlich ihren Platz hier finden. Lesen (und schreiben) war schon immer ein konstanter Teil meines Lebens und wenn ihr euch bis hierher verirrt habt, brauche ich euch nicht weiter erklären, was mich zu diesem Blog bewogen hat 🙂

Die Reviews werden von mir persönlich verfasst, das bedeutet logischerweise auch, dass ich all diese Bücher auch selbst gelesen habe und es sich nur um meinen individuellen Eindruck handelt.

Bei den Buchrewievs möchte ich mich ungern auf bestimmte Genres festnageln lassen, in erster Linie lese ich Fiction, das ein oder andere Sachbuch oder Biographie ziert aber mein Bücherregal 😉 Ich denke, ihr werdet schnell merken, welche Art von Fantasy-, Jugend- oder Belletristikromanen mich ansprechen.

Ach so, eins noch, bevor ich mich durch die Tutorial-Videos bei Youtube klickere: Die meisten Bücher lese ich in Englisch, wenn das die Originalfassung ist. Dadurch bleibe ich fit in der Sprache und kann den Schreibstil des Autors bewundern. Die Rewievs werde ich aber trotzdem auf deutsch schreiben und die deutschen Titel mit dazu schreiben, um Verwirrungen zu vermeiden.

Das war´s dann erstmal von meiner Seite und wir lesen uns bei meinem nächsten Eintrag 🙂

Eure Katy