Review: Tom Michell: The Penguin Lessons

Hallo liebe Leute, es ist mal wieder ein langes Wochenende und ich nehme mir Zeit zum Rezensieren, ich erkenne da ein Muster ­čÖé

“The Penguin Lessons” war ein Spontankauf, den ich recht lange auf meinem SuB liegen hatte, weil mich die Beschreibung dann doch nicht mehr so gepackt hatte. Ich hatte eine kitschige “Tiere sind unsere Freunde” Geschichte erwartet, die man in einem typischen Buchclub lesen w├╝rde, wenn man sich auf kein einheitliches Genre einigen kann. Umso mehr bin ich nach der Lekt├╝re positiv ├╝berrascht, wie gut mir das Buch gefallen hat.

Zum Inhalt: Tom Michell schreibt in seinem Buch autobiographisch von seiner Zeit als Aushilfslehrer in einem Jungeninternat in Argentinien in den 1970er Jahren. Doch bevor er seinen Job antritt, hat er einen Zwischenaufenthalt in Urugay, an dessen Strand er zuf├Ąllig Augenzeuge einer gr├Ąsslichen ├ľlpest wird, der hunderte Pinguine elendich zum Opfer fallen. Hunderte Pinguine – bis auf einen. Der kleine Racker bewegt und wehrt sich gegen das ├ľl und Tom beschlie├čt kurzerhand, ihn nicht einfach seinem Schicksal zu ├╝berlassen, sondern zu helfen. Er bugsiert den Vogel, den er sp├Ąter Juan Salvador tauft, kurzerhand in sein Apartment, wo er ihn mit einigen Hindernissen s├Ąubert und anschlie├čend versucht, wieder auszusetzen. Dumm nur, dass Juan Salvador nicht alleine zur├╝ck ins Meer m├Âchte und er Tom stattdessen auf Schritt und Tritt folgt. Der Pinguin verbringt deshalb das Jahr mit im Internat und gewinnt die Herzen aller Menschen um sich herum mit nur einem Flop-Flop seiner Fl├╝gel und ver├Ąndert ganz nebenbei ihre Einstellung zum Leben.

Abgesehen davon, dass ich jedem, der Juan Salvador nicht f├╝r den knuffigsten Pinguin der Welt h├Ąlt, all seine menschlichen Gef├╝hle aberkenne, lernt man durch dieses B├╝chslein auch eine ganze Menge. Zum einen – offensichtlich – ├╝ber Pinguine, ihr Verhalten und Wesen. Das Buch ist aber auch eine Art Reisebericht, denn Tom nutzt die Zeit in Argentinien und reist mit seinem Motorrad durchs Land. Man erh├Ąlt dadurch einen lebhaften Eindruck ├╝ber Argentinien in den 1970er Jahren, ├╝ber die Inflation, ├╝ber seine Bewohner, die Flora und Fauna und sogar ├╝ber die Lebensweise der Gauchos.

Ich kann das Buch sehr empfehlen, weil es meiner Meinung nach einem recht Breiten Spektrum von Lesern gefallen k├Ânnte. Es ist autobiographisch, es vereint die Liebe zum Abenteuer mit der Liebe zur Natur und ist insgesamt einfach stimmig. Es hat mich zwischendurch immer mal wieder erstaunt, dass dieses Buch auf wahren Begebenheiten basiert. Au├čerdem sind die Kapitel in sich meist abgeschlossen, so dass man das Buch auch gut unterwegs, auf der Arbeit in der Pause oder sonst wo lesen kann. Und: Ich finde, es eigenet sich auch hervorragend als Geschenk f├╝r die Person in eurem Leben, die schon alles hat.

Ich vergebe daher 5 T├Ąsschen und damit eine volle Kanne an diesen ca. 220 Seiten langen Geheimtipp.

5of5

Habt ihr ├Ąhnliche B├╝cher parat, die euch positiv von den Socken gehauen haben? Oder sehr empfehlenswerte B├╝cher ├╝ber legend├Ąre Roadtrips? Hinterlasst gerne Kommentare ­čÖé

Eure Katy

 

P.S.: Ich liebe es, dass das Buch bei Penguin Books erschienen ist :))

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